Baugeschichtewochen

Das Ziel der Baugeschichtewoche im 4. Lehrjahr ist, alle Lernenden mit unvertrauten, städtischen Bildern zu konfrontieren. Aber auch Architektur als Resultat kultureller Eigenheiten, finanzieller Möglichkeiten und des sich wandelnden Zeitgeistes vor Augen zu führen. Wir befassen uns vor Ort nicht nur mit bedeutenden historischen Bauwerken, sondern wollen auch immer wieder ungewohnte, innovative und herausragende Beispiele zeitgenössischer Architektur betrachten und diskutieren.  

Baugeschichtewoche 2017 in Turin und Mailand

 

Baugeschichteunterricht im warmen und trockenen Schulzimmer in Ehren, aber „im Feld“, das heisst in spannenden Städten, macht es einfach viel mehr Spass! Dies jedoch nur, wenn der Rucksack vorher mit Fachwissen gut gefüllt ist. Deswegen findet die Baugeschichtewoche immer erst gegen Ende der Ausbildung statt. Und die Lernenden bereiten sich unter der Leitung ihrer Fachlehrer Peter Hegi und Toni Trottmann am GIBZ mit diversen Arbeiten immer intensiv auf diese Woche vor.

 

Die Baugeschichtewoche 2017 führte uns dann ins Piemont, vorallem in seine Hauptstadt Turin. Eine Stadt mit einem einzigartigen Flair, die in ihrer langen Geschichte Kaiser empfangen und Königreiche entstehen gesehen hat, deren damalige Macht heute noch sichtbar ist. Turin ist heute eine kleine Metropole, die ihre Geschichte in der Gegenwart aufleben lässt und stolz darauf ist, dass sie von einer kleinen Siedlung des Piemont zur Hauptstadt der Region aufgestiegen ist.

 

Auf dem Weg ins Piemont haben wir auch in Mailand, der zweitgrössten Stadt Italiens und Hauptstadt der Lombardei, Halt gemacht. Sie ist heute die führende Kultur-, Medien- und Modemetropole Italiens, eine Universitätsstadt und ein internationaler Finanzplatz. Sie beherbergt ein Weltkulturerbe, historisch bedeutsame Bauwerke und vielfältige Kunstschätze.

 

Vor Ort waren wir stadtwandernd unterwegs, um möglichst viele Facetten sowie architektonische und andere kulturelle Highlights aus vergangenen und neuen Zeiten zu entdecken und erforschen. Selbstverständlich blieb auch immer genügend Zeit für persönliche Erkundungen.

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Bilder: Lucas Mortier (ZFA 4a)

Drohnenvideo von Dario Hotz und Lorenz Kalt (beide ZFA 4a)

 

Baugeschichtewoche 2016 in Wien und Bratislava

 

Wien, die österreichische Metropole zwischen Ost- und Westeuropa, mit dem Glanz einer grossen Geschichte und dem morbiden Charme vergangener Jahrhunderte, aber auch mit sehr moderner Stadtentwicklung und zeitgemässer Architektur. Eine der schönsten und vielfältigsten Grossstädte Europas!

 

Bratislava ist als Landeshauptstadt nicht nur Sitz der slowakischen Regierung, Bratislava ist auch ein sehr interessantes kulturelles und touristisches Zentrum. Ob die imposante Pressburg auf dem Burgberg, der beeindruckende Martinsdom im Stadtinnern oder die um den Stadtkern entstehenden Einkaufs- und Hotelbauten…diese Stadt atmet Kultur und Geschichte, von Biedermeier bis Neuzeit, mit slowakischem Charme. Und sie ist per Schnellboot auf der Donau in kurzer Zeit erreichbar!

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Bilder: Toni Trottmann und Lukas Alessandri

 

Baugeschichtewoche 2015 in Genua und Umgebung

 

Die Baugeschichtewoche 2015 führte uns nach Genua, Pisa und Carrara.

 

La «Superba» - die Stolze - nennen die Italiener Genua. Viele meinen aber, die Metropole Liguriens sei nur eine hässliche, chaotische Hafenstadt und daher für einen Besuch nicht lohnenswert...doch: weit gefehlt! Als Kunstmetropole ist Genua eine lebendige Stadt, die für die Besucher eine Vielzahl von Überraschungen bereithält. Die grosse Altstadt ist atmosphärisch fast wie ein Stück Orient. Prachtvolle Palazzi erinnern an den einstigen Reichtum der stolzen See- und Handelsrepublik. Auch Kirchen, Museen und andere Kunstschätze machen Genua interessant. Und der «Porto Antico», der alte Hafen, verwandelte sich in den letzten Jahren in eine Freizeitmeile mit modernen Bauten.

 

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Bilder: Toni Trottmann und Ramon Gisler


Baugeschichtewoche 2014 in Riga LET

 

Die Baugeschichtewoche 2014 führte uns in die Hauptstadt Lettlands.

 

Riga, "Paris des Nordens", die Hochburg des Jugendstils, ist noch immer recht unbekannt, obwohl die Staaten des Baltikums (Estland, Lettland, Litauen) seit 2004 zur EU gehören.  

Kaum eine andere Ostseemetropole schaut auf eine so wechselhafte Geschichte zurück: Krieg, Eroberung und Unterdrückung folgten dicht aufeinander und veränderten jedes Mal das Antlitz der Stadt. Die Deutschen verliehen Riga das hanseatische Aussehen, später prägten Polen, Schweden und Russen das Gesicht der Stadt.

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Bilder: Toni Trottmann, Peter Hegi, Patrick Zeiger