BYOD / ICT


Medien- und ICT (Information and Communication Technology) - Kompetenzen gehören in der heutigen Informationsgesellschaft zunehmend zu den Schlüsselqualifikationen. BYOD (bring your own device) ist die Bezeichnung dafür, private mobile Endgeräte wie Notebooks, Tablets etc. in die Netzwerke von (Bildungs-)Institutionen zu integrieren.

 

BYOD wird für den Beruf ZFA ab dem Schuljahr 2021/2022 einlaufend eingeführt. Dies bedeutet, dass die neuen Lernenden im 1. Lehrjahr ab August 2021 zwingend ein persönliches Tablet oder Notebook für den Unterricht benötigen. Den Lernenden der bestehenden Klassen wird die Umstellung zwar empfohlen, für sie ist es aber noch absolut freiwillig. Sie können ihre Lehre problemlos ohne eigenes Gerät beenden.

 

Das GIBZ stellt die notwendige Infrastruktur für BYOD zur Verfügung. Zudem erhalten alle Lernenden für die Dauer der Ausbildung eine kostenlose Lizenz zu sämtlichen Microsoft-Office 365 Produkten, inkl. Cloud-Speicherkapazität von 1 TB auf OneDrive.

 

Eine Vorgabe für den Kauf von Notebooks oder Tablets gibt es für den Beruf ZFA nicht. Grundsätzlich ist jedes Gerät, welche mit den üblichen Office-Anwendung flott umgehen kann, für den Einsatz im Bereich Berufsfachschule genügend. Dies gilt auch für die BM (Berufsmaturität).

 

Falls von den Lernenden oder dem Ausbildungsbetrieb gewünscht wird, dass spezielle branchenspezifische Software (CAD etc.) auch auf dem Gerät laufen muss, sind die Anforderungen an das Gerät vor dem Kauf abzuklären. An das Betriebssystem (Apple, Windows, etc.) werden vom GIBZ keine Anforderungen gestellt.

 

Im Schulbereich arbeiten zahlreiche Lernende bereits auf einem Gerät mit einem Eingabestift (Pen), welcher ein Grafik-Tablet (wie zB. iPad PRO, etc.) oder ein Convertible-Notebook (wie zB. Microsoft SURFACE PRO 7, etc.) voraussetzt. Aus eigener Erfahrung aber auch aufgrund der überaus positiven Rückmeldungen von Lernenden, welche damit arbeiten, empfehlen wir einen Eingabestift ganz besonders.

 

Wir empfehlen, den Kauf eines neuen Gerätes nicht zu überstürzen. Vielleicht genügt ein bestehendes Gerät den Anforderungen vorerst völlig. Das findet man im Unterricht schnell heraus. Also eher mit einem Neukauf zuwarten, bereits vorhandene Geräte im Unterricht testen und die Geräte von Kolleginnen und Kollegen in der Klasse ausprobieren!

 

Bei künftigen Lehrverträgen ist zu definieren, wer die Kosten eines BYOD-Gerätes übernimmt.

 

Die Lernenden müssen auf ihrem Gerät Administratorenrechte besitzen, damit Softwareinstallationen möglich sind.

 

Die Lehrpersonen bieten keinen Support für Geräte und Software.

 

Die Kommunikation, der Datenaustausch und Audio/Videocalls finden über Microsoft-TEAMS statt.